taedium vitae

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Ich bin ein Stern am Firmament,
Der die Welt betrachtet, die Welt verachtet,
Und in der eignen Glut verbrennt.

Ich bin das Meer, das nächtens stürmt,
Das klagende Meer, das opferschwer
Zu alten Sünden neue türmt.

Ich bin von Eurer Welt verbannt
Vom Stolz erzogen, vom Stolz belogen,
Ich bin ein König ohne Land.

Ich bin die stumme Leidenschaft,
Im Haus ohne Herd, im Krieg ohne Schwert,
Und krank an meiner eigenen Kraft.
hermann hesse

Ich bin die flackernde Kerze im Wind,
im Herz gebrochen, in meine Welt verkrochen
und hilflos wie ein kleines Kind.

Ich bin ein Krieger ohne Schwert;
ein Hilfeschrei, so schwer wie Blei,
der Welt nicht mehr zugekehrt.

Ich bin gefangen in meinen Gefühlen,
der Topf ist leer, Gedanken so schwer;
der endlose Kampf gegen Windmühlen.

Ich will so manche Last von mir schieben;
vollkommen befreit, das Land unendlich weit
und noch einmal lernen zu lieben!
benedikt kindler

Ich bin der Wald verworren und wild,
such Leben und Liebe
nach jenem diffus glitzernden Bild.

Ich bin das Schwert voll Schmach und Pein,
ein Hilfeschrei so schwer wie Blei,
aufstehen müsst man um zu werden im Sein.

Gefangen im Chaos verderblicher Gedanken,
umstritten die Logik, neblig und leer,
nur all zu leicht gerät das Herz so ins Wanken.

Ich will mich häuten, entkleiden, mich nach außen schieben,
in Freiheit geliebt, gelobt im bald,
und tanzen mit den Bäumen mit Mut zu lieben.
annika lieske

Bedingungslose Liebe, ich hab sie gesehen;
Utopie oder Wahrheitssinn,
so schön ich kann sie verstehen.

Im nebulösen Meer scheint oft ein Leuchttum,
bringt Sicherheit und Licht;
scheint zuerstört im wütenden Sturm.

Zum Kampf das Banner einst gehisst,
die Arena schemenhaft, das Werkzeug kunterbunt;
in Gedanken, damit du mich nicht vergisst.

Sehe ich in der Ferne die apokalytischen Reiter?
Nehme all meinen Mut und Kraft zusammen
und steige Stufe um Stufe auf der brüchigen Leiter.
benedikt kindler

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
so sei‘s gewesen, so hat man‘s gelesen,
und lebt es im Herzen auf das ich mich besinne.

So mögen sie kommen die wilden Kämpfe,
um Sein und Sinn, egal wohin,
auf dass wir sie ersticken die madigen Krämpfe.

Dem Hades gilt nur Verzweiflung und Wut,
so wählt der Reiter behende, nur sein eigen Ende,
für uns bleibt das Schwert voll leidenschaftlicher Glut.

So schreite voran mit funkelndem Blick,
durch Meere und Morast, ohne Kleidung, ohne Rast,
nach vorn in die Ferne und nicht zurück.
annika lieske

Published in: on Oktober 28, 2012 at 10:08 pm  Schreibe einen Kommentar  

Ama Vitam

In der Spalte liegst du, hast keine Luft.

Du schaust aus dir und fragst was ist verpufft?

Wer entscheidet über Sinn und Sein,

wer führt durch dein Glück, dein Pein?

Hinter den Bergen, zwischen den Wäldern sei Freiheit schön,

so als müsst man sich hinein wiegen und schnell sich gewöhn.

Doch mit all den Scherben, den Spiegeln und Splittern,

lass ich dich bestenfalls staunend erzittern,

denn du bist nur du in dir,

du bist nur du im hier.

Geh und schrei und weine und renne und fliehe,

doch warte nicht dass ich einhergehe, dich ziehe.

Ich reiße an den Leinen,

lass deine Füße weinen.

Komm, klettere hinauf die Bäume und singe,

auf dass es dir die Freude bringe.

Fliegen sollst du liebes Wesen,

als wären die Federn bunt bemalt schon immer gewesen,

zwischen deinen Schulterblättern,

umzogen von schwarz-grauen Lettern.

Ama Vitam.

Es ist mehr als menschlicher Kram.

Ama Vitam.

Mehr als kindlicher Wahn.

Die Natur hat dir alles geschenkt zu deinen Füßen,

dazu gab sie dir Liebe mit freundlichen Grüßen.

Steh auf und schreite in die Weite,

Sei unbesorgt ob ich dich begleite.

Zwischen den Zeilen,

ahnst du mein Weilen.

Ich bin neben dir,

ganz mit mir.

Hier.

Laufe im Rausche 

und ich tausche

aus grau wird bunt

aus kantig rund

die Leichtigkeit will dich erquicken mit all seinen Facetten,

spring auf und ab in jenen gesellschaftlichen Ketten,

denn sie wissen nichts von all der Freiheit,

die in dir bebt in wellengleicher Einheit. 

Ich bin das Meer

Ich bin dein Speer

Ich bin der Wald

bin dein singend, pfeifend, tanzender Kobalt

und alles wird erleuchtet sein.

Bin Dein

Herz

Ich bin das Lied auf deinen Lippen,

ich bin der Wind am Rand deiner Klippen.

Lass dich fallen in die Tiefe der Undendlichkeit als ob‘s nicht weiter ginge und sieh.

Es kommt das Universum nach dem Meer in das ich flieh.

Ich bin ein Fremder.

Ich bin ein Pendler.

Ich bin dein Wesen von Nah und Fern.

Ich bin nur ein Punkt, ein flackernder Stern.

Ich fliege durch Raum und Zeit,

weil ich dich begleit.

Wohin willst du reisen, wenn du reist auf Eseln, auf Booten mit Zügen ohne Ziel?

Was erwartest du von dir, vom Leben und sag doch, was genau und wie viel?

Weißt du denn schon was alles da ist und schon gegeben in dir wartet?

Weißt du denn schon wann die nächste Maschine ins All hinfort startet?

Am Boden ziehst du leise,

sandig, kleine Kreise.

Mit deinen Zehen wie ein unschlüssiges Kind.

In deinen Haaren spielt lockend und fordernd der Wind.

Steh auf.

Lauf.

Lauf zu dir.

Hier.

Fliegen sollst du liebes Wesen,

als wären die Federn bunt bemalt schon immer gewesen,

zwischen deinen Schulterblättern,

umzogen von schwarz-grauen Lettern.

Ama Vitam.

Es ist mehr als menschlicher Kram.

Ama Vitam.

Mehr als kindlicher Wahn.

Und zwischen den Zeilen 

werde ich weilen.

Ich halte deine Finger fest umschlossen,

tauch mit dir unter, schwinge mit Kraft meine Flossen.

Ich bin ein Fisch.

Ich bin dein gedeckter Tisch.

Ich bin Zuhause.

Ich bin deine gezuckerte After-Party-Kater Brause. 

Ich schwimme durch Raum und Zeit,

weil ich dich begleit. 

Ich bin die Gitarre die dich mit Metal berauscht,

ich bin der Whiskey der deinen Blickwinkel tauscht.

Ich bin dein Kapitan

Ich bin Peter Pan. 

a. lieske

Published in: on Juli 23, 2012 at 10:13 pm  Schreibe einen Kommentar  

silence

Es starren fassungslose Augen des Einen…
voll Unwissenheit,
erwarteten sie doch nur Nähe und Geborgenheit.
Doch Einseitigkeit wurde hier zur Falle,
zog sich heran mit egozentrischer Kralle.

Das gleiche begehrten beide wohl,
doch einer nur sich bereitwillig empfohl,
Zeit dafür zu geben,
die rar im situativ gesteuertem Leben.
So endet die Manier in enttäuschtem Wirr,
zerspringt mit lautem schmerzendem Geklirr.
Beide gleichermaßen sehnsüchtig bedacht,
doch nie zur gleichen Zeit erwacht.

Sanftmütige Illusion,
du bist der stille Hohn.

So weint der eine, lernt Schweigen still,
verschließt die Lippen vor einem „will“.
Der andere merkt nur all zu spät,
dass alles aus seinen Fugen gerät.
Die Explosion ein Tränenmeer…

im Kopfe nur,
weil beide sturr.

Es bleiben nur die zarten Schatten,
von dem was sie einst gemeinsam hatten.

Nähe

a.lieske

Published in: on Dezember 11, 2010 at 5:17 pm  Schreibe einen Kommentar  

Kauderwelsch

Flipp Flapp…zapp zerapp.
Der Tag beginnt,
man ist verstimmt.
Der Kaffee bitter, Tabak leer,
schon will man diesen Tag nicht mehr.
Ein unbestimmter Krampf stößt von Innen gegen die Gedärme. Irgendetwas ist passiert. Stumpfsinnig besinnt man sich auf eine Reise, eine Rückblende, ein kläglicher Versuch. Die Geschichte dreht sich weiter, mit wahnwitziger Geschwindigkeit zerfetzten Sandkrümel die Haut,legen Wangenknochen frei. SCHREI.
Der Tag soll enden,kaum begonnen, ist einem jetzt schon der Mut entkommen.

In den Zwischenwänden gackern Holzmäuse, auf den Dächern klatschen verwegene Katzen mit den Pfoten auf Wellblech. Ihre roten, rostigen Propella drehen sich unbeirrt entgegen der Uhr, als wären sie sturr…wie Esel, die gedankenverloren auf dem Gleis stehen, unbeweglich. Man will hinaufrennen, die zerplitterten Knie ignorierend hoch aufs Wellblech, im Gaumen die Holzratten tranzportierend, um argwöhnisch dem räudigen Klatschen ins Fell zu spucken, die Propella unsanft aus dem Rücken zu reißen. Die Gedanken eskalieren, alles absurder, phatologischer und mit Ekel ummantelt. Die Weltkugel hüpft auf und ab, spuckt violette Blasen in die Massen. Der Wettlauf beginnt… man sieht all dies und weiß, man siehts allein. Man sei verrückt, beknackt, verschroben, einfach schlicht in die falsche Zeit geboren. Ungerechtigkeit! Mit wildem Frohlocken schmeißt man Scheiße auf die Straße. Wie ein Rinnsaal breitet sich die weich, stinkende Masse aus…verläuft sich zwischen Schuhen und Pömps. Ein Faden aus Scheiße, der Leben darstellt. Darin Freude und Leid. Das Leid ist sichtbar, blubbert miefend, grinsend. Nur die Freude soll man suchen, reingreifen und wühlen…ohne sich zwischenzeitlich den Ekel abzuspülen. Die Gedanken kursieren, triumphieren. Wahnsinn bleibt zürck. Dabei ist man nur allein und alles, was tatsächlich hinter diesen Zeilen sich verbirgt, ist Wut und Einsamkeit. Kein Irrsinn. Kein Schwachsinn. Kein therapeutisches Phänomen. Ein schlichtes Klagen nach Zuwendung. Ein einfaches Achselzucken, dass dem inneren Chaos nicht gewachsen ist. Mensch sein. Ohne Schein.

a.lieske


Published in: on Februar 4, 2010 at 11:12 pm  Comments (2)  

mare

Wie Schablonen aus frenetischem Butterbrotpapier, tanzten sie mir entgegen. Die Wellen aus dem Inneren meiner Muskelberge, die unaufhörlich im Takt des Windes routieren. Erst als die letzten Splitter, atmungsaktiver Blasen aus der Ferne, zwischen den Fleischbergen zusammenbrachen, rang ich zweifelnd nach Luft. Das Meer hüpft unbekümmert, scheint zu winken…ich knie mein Sein zu Boden, gezwungen, Hände im störrischen Sand zu begraben…keine Luft zum Atmen, alles erschöpft, alles getrunken, gesehen und gerochen. Nein! Schlichte Ohnmacht ist’s. Ohnmacht, die mit voller Wucht den Augenblickszustand einfriert. Körper und Geist enthebelt, einknautscht, wie ein ledriges Sofa in der Sperrmüllpresse. Willkommen in der Irrealität. Der Zug ist längst abgefahren, du bist zu spät. Geh mit dem Kobold, der da…der mit den zerfressenen Lippen, er kaut nur Tabak aus Lehm und Bohnengewächs. Er ist ok. Still, heimlich, sauge ich aus den Gedärmen eines Sephiatintenfisches Luft, der in den letzten Minuten seiner Lebendigkeit liegt, um die Idiotie der Wellen keift und im Trocknen, stagnierend auf sein Ende wartet. Schwankend nun wieder, dem Kobold trotzend, reiche ich dem Meer die Hände. Schön bist du. Auf dem Absatz wechsle ich die Richtung, sodass unmerklich, wie ein verwesender Apfel, die Erinnerung verblasst…Da stand sie, das Mädchen im Wind. Doch auch sie droht als bald, langweilenden Gemüts am Rande des Meeres zu hocken. Oh wehe mir gesellschaftliches Wirr, sie stumpfen ab, die Knochen, die Augen und Lippen. Mensch ohne Detail. Randnotiz. Tourist.

a.lieske


Published in: on Februar 4, 2010 at 11:07 pm  Schreibe einen Kommentar  

fragile

Im Inneren unserer Seele schlummern oft ungeahnte Erfahrungen, welche ohne Willen verschlossen werden. Alles was in der Realität ausharrt, sind jene verqueren Magenwindungen, ähnlich einer malträtierenden Lethargie, die uns unerklärlich bleiben. Ein angenehmer Tag endet plötzlich mit einem Sturm Unwohlseins. Gedankenschwärme kreiseln, finden keinen Ansatz, keine Lösung für das, was uns augenblicklich quält. Obwohl der Wunsch nach Klarheit so bestimmt, verblenden wir unser Gesicht. Schauen weg, in der Hoffnung, dass es sich der Wahrheit entzieht, die man lieber nicht wahr haben mag. Die Unzufriedenheit hingegen begleitet die Zeit, jeglicher Versuch Frohsinn, Kreativität und Struktur einzufangen, unzählige positiv geladene Ereignisse, die man sich im Notfall erkauft, trüben das Innere nicht. Kontinuierlich klopft, drückt und flüstert es. Die Nächte der Schlaflosigkeit halten Einzug. Zerberstender Druck köchelt still, leicht entflammbar hinter dem Schein, den wir verzweifelt aufrechtzuerhalten glauben, versuchen. Wie Glasfasern manifestieren sich aktionistische Eigenschaften, die nach außen hin seltsam erscheinen, die einem selbst jedoch verborgen bleiben. Ein Hinweis auf derartige Verhaltensmuster verstärken den Fluss der unvorbereiteten, unerwünschten Gedankenfragmente.

Der plötzliche Wunsch sich zu ändern, bleibt als kläglicher Schall im eigenen Würfel kleben, denn die Veränderung bedarf Klarheit. Klarheit die an Existenzängste geknüpft und somit Schutzmauern errichtet, die undurchdringlich wie ein Koloss vor uns schaukeln.

…Kein Mensch besitzt grenzenlose Kraft, kann sich stets aufs Neue motivieren ohne positives Feedback. Irgendwo zwischen all der Scheiße geht etwas verloren und dieser Verlust nagt skrupellos, um im Alkoholismus, Drogenkonsum, Ritzen, Magersucht, Bulimie, Fresssucht, Depressionen oder gar Suizidgedanken bis hin zum Versuch, zu enden. All jene Symptome gelten als Versuch, dem inneren Wahn entgegenzutreten, ihn auszulöschen oder wenigstens abzuschwächen. Der Mensch stumpft innerlich ab, hüllt sich ins Schweigen, ins Vergessen oder  Ausblenden. Ein Märthyrium ist entstanden. Wie eine nicht enden wollende Spirale, der man nicht zu entkommen glaubt, nicht wagt oder schlicht nicht mehr die nötige Kraft dazu aufbringen kann oder will. Der äußere Schein bricht zusammen, übrig unerträgliches Leid. Leid dem man sich nicht entziehen kann, da das Selbst mit verantwortlich für jene Ausweglosigkeit  zu sein scheint. Dieses Wissen dröselt die Splitter der Hoffnung auf. Der Versuch weiterzugehen, den Berg erneut zu besteigen erscheint einem sinnlos, unnötig. Stagnation obsiegt. Einen Moment lang hat man aufgegeben. Alles was uns dennoch hoffen lässt, ist der pure, egoistische Drang des Überlebens.

Auszug aus „der rote wald“ von Annika Lieske

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Published in: on Februar 4, 2010 at 10:56 pm  Schreibe einen Kommentar  

paradoxum-zigarette

Institut für Gesundheitsbildung

Bedrohte Gesundheit

Paradoxum

Die wohl beliebteste Art der verbindenden Kommunikation eines Jeden,

ist der vortreffliche Kaffeeklatsch zwischen Lärm und Gedränge

eines individuell favorisierten Cafés.

An dieser Stelle schon muss ein medizinischer Fachmann den strafenden Finger heben um die folglichen Kreislaufspannungen oder gar Gehörschäden anzukündigen.

Nach einer stürmischen, eleganten oder lässigen Begrüßung fällt endlich auch die allseits gebräuchliche Frage: „WIE GEHT ES DIR?“

Ganz klar weißt diese Frage auf die momentane Gesundheit des Gegenübers hin!

Nach einer vielleicht langen Parole über Migräne, Kater, Magenschmerzen oder sonstigen Plagegeistern, folgt die Bestellung eines Kaffee‘s.

Da sich aber der Kaffee so ungern allein durch Verstrickungen der Blutbahnen kämpf, zündet man sich die längst ersehnte Zigarette an.

Nun scheint das Leben gemächlich, sodass wohltuende Ruhe und Zufriedenheit einkehrt.

Wo ist nun aber  der  Zeigefinger bezüglich des schädlichen Koffeins?

Setzen wir ihn nicht unnötigerweise streckenden Anspannungen aus,

da unser Bewusstsein wohl im Einklang mit der gesundheitsschadenden Kenntnis steht.

Andererseits hängt laut Aussagen wichtiger Gesundheitsforscher wie „Antonovsky“ unsere Gesundheit ebenso vom seelischen Wohlgefühl ab!

In diesem Falle kann ein Kaffee mit einer Zigarette sehr gesundheitsfördernd wirken.

Aber nicht nur der Mensch scheint in seiner Gesundheit bedroht zu sein.

Selbst unser Hosentaschenbegleiter, die Zigarettenschachtel, muss um ihr Wohlergehen bangen.

Je nach menschlichem Verlangen oder kommunikativen Geselligkeiten nimmt die Zigarette rapide ab. Schnell verliert sie an Form und Fülle.

Zu Guter letzt landen ihre malträtierten Überreste auf der Strecke oder im gefürchteten Aschenbecher.

So kann man davon ausgehen, dass die Zigarette von Ängsten geplagt sein muss,

welche keineswegs ihre seelische Gesundheit fördern.

Darum: Rauchen gefährdet “ihre“ Gesundheit!

a.lieske


Published in: on Februar 4, 2010 at 10:39 pm  Schreibe einen Kommentar  

Der Ekel

Nepomuk (08:31 PM) :

es ist nur…dieser Ekel…diese permanente angst zu fallen…als Kind, fällt man, steht wieder auf…Pflaster drauf…weiter gehts…mit dem Alter versteifen sich die Ängste und man wagt keine Schritte…man sieht traurig hinter her…wie die kleinen Kinder wanken…plumpsen…aufstehen und in Mamas Arme laufen…Tränen trocknen und wieder loslaufen

…man verliert nicht die Leichtigkeit, man ummauert sie…man ekelt sich vor dem Ungewissen, vor der Sehnsucht, vor dem Blut, vor Tränen vor Trost

…und dann tritt Leere ein und man weiß sie nicht zu füllen, man beginnt zu rauchen, zu vögeln, zu saufen, nicht mehr zu schlafen…man zerstört sich

…und dann erkennt man…ich bin immer noch leer…nichts hat Füllung gebracht, alles verwelkt

…und man erkennt…dieser Schmerz ist größer als der Versuch Schritte zu gehen

Anonym (08:34 PM) :

hör auf

was fällt dir ein….die Sache so gut aufn Punkt zu bringn 09

Nepomuk (08:35 PM) :

ok, dann schweigt sie eben

(chat-poesie) a.l. und d.k.

Published in: on Februar 4, 2010 at 10:36 pm  Schreibe einen Kommentar  

relatio

Zwischen den Zeilen,
will ich eilen,
will ich erfassen,
kann es nicht lassen.
Bin ich frei.
Einerlei.
Was heißt es frei zu sein?
Leben ohne Schein?
Oder ist’s der Schein, der uns Freiheit vorgaukelt,
uns sanftmütig in seine Illusionen schaukelt?
Frei wie ein Vogel,
bemalt bisweilen.
Freiheit in mir
mit dir.
Eine freie Entscheidung, mein Wille, mein Wollen,
mit dir durch die guten und schlechten Wolken tollen.
Nur eine Entscheidung, Freiheit ist nichts
außer selbst zu sagen: ich will.

a.lieske

Published in: on Februar 2, 2010 at 5:01 pm  Schreibe einen Kommentar  

vigor

Ausgesandte Querulanten…

es wippt der Wald im Blätterkleid,
von rechts nach links voll Heiterkeit.
Da kam der Wind mit seinem Rauschen,
um Blätter mit kleinen Kristallen zu tauschen.
So ging ich hinein ins glitzerne Meer,
und fraß das schneeweiße Winterheer.
Schneeflocken spuck ich dir ins Gesicht,
jedes Mal wenn sie aus mir spricht.
Die Liebe…

a.lieske

Published in: on Februar 2, 2010 at 4:46 pm  Schreibe einen Kommentar